Co-Wiki: Mensch & KI

Hinweis: Diese Inhalte wurden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell überprüft (Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act).

Ein Co-Wiki ist ein digitales Wissensbuch, bei dem Menschen und künstliche Intelligenz (KI) Hand in Hand zusammenarbeiten. Diese Wissensdatenbank über Ahrensburg ist auf diese Weise entstanden.

Was teilen sich Mensch und KI?

Beide sitzen virtuell am selben Schreibtisch: Sie greifen auf denselben Ordner zu und lesen dieselben Textdateien (oft im einfachen Notizformat namens Markdown).

Was macht der Mensch? (Der Chef)

Der Mensch hat den Durchblick, trägt die Verantwortung und trifft alle wichtigen Entscheidungen:

  • Themen aussuchen: Bestimmen, worüber überhaupt geschrieben werden soll.
  • Aufträge erteilen (Prompts): Der KI genau sagen, was sie tun soll (z. B. „Erkläre dieses Thema in 5 einfachen Schritten“).
  • Hausaufgaben-Kontrolle (Faktencheck): Prüfen, ob alle Angaben stimmen und die KI keine Märchen erfindet (sogenannte Halluzinationen).
  • Feinschliff & Gefühl: Den Text lebendig machen, damit er sich spannend und leicht lesen lässt.
  • Freigabe: Entscheiden, wann ein Text fertig ist und für alle veröffentlicht werden darf.

Was macht die KI? (Der fleißige Assistent)

Die KI ist blitzschnell und übernimmt die anstrengenden Fleißaufgaben:

  • Erste Entwürfe schreiben: In wenigen Sekunden einen vollständigen Rohtext verfassen.
  • Zusammenfassen: Riesige, komplizierte Dokumente oder Notizen in kurze, knackige Zusammenfassungen verwandeln.
  • Ordnung & Formatierung: Unordentliche Notizen automatisch in saubere Tabellen, Aufzählungen und Absätze umwandeln.
  • Verlinken & Stichwörter verteilen: Passende Querverweise (Links) zu anderen Seiten im Lexikon vorschlagen.
  • Fehlerteufel jagen: Rechtschreibung, Grammatik und Satzbau blitzschnell korrigieren.

Was ist die Aufgabe des Wikis selbst? (Die Bibliothek)

Das Wiki ist das digitale Bücherregal, in dem alles aufbewahrt wird:

  • Zentraler Speicherort: Alle Anleitungen, Notizen und Ideen liegen an einem einzigen Ort, den man durchsuchen kann.
  • Gemeinsame Schnittstelle: Mensch und Computer können gleichzeitig darin lesen und schreiben.
  • Ordnung & Vernetzung: Inhalte werden mit Kategorien, Suchbegriffen (Tags) und Links wie ein Spinnennetz verknüpft.
  • Eingebaute Zeitmaschine (Versionsgeschichte): Das Wiki merkt sich jeden einzelnen Tastendruck. Wenn jemand aus Versehen etwas löscht, kann man einfach per Knopfdruck in die Vergangenheit springen.

Wie arbeiten Mensch und KI zusammen? (Arbeitsmodelle)

  • Mensch schreibt, KI korrigiert: Du schreibst den Aufsatz, die KI prüft Rechtschreibung und sucht passende Links.
  • KI schreibt vor, Mensch verbessert: Die KI liefert den ersten Entwurf, du machst ihn richtig gut und besser verständlich.
  • Gleichzeitig nebeneinander: Du schreibst an Kapitel 1, während die KI parallel schon an Kapitel 2 arbeitet.
  • Selbstständiger Roboter: Die KI arbeitet Aufgaben alleine ab, aber am Ende muss immer ein Mensch auf „Freigeben“ drücken.

Der typische Ablauf (Vom Gedanken zum fertigen Artikel)

  1. Idee & Thema: Der Mensch wählt ein Thema (oder die KI bemerkt, dass ein wichtiges Thema noch fehlt).
  2. Recherche & Spickzettel (RAG): Die KI durchsucht alte Notizen und Unterlagen, um echte Fakten zu sammeln.
  3. Erster Entwurf: Die KI schreibt die Rohfassung mit ersten Überschriften.
  4. Menschliche Prüfung (Human-in-the-Loop): Ein Mensch liest alles durch, korrigiert Fehler und passt den Schreibstil an.
  5. Veröffentlichung: Der fertige Text wird für alle im Wiki sichtbar gemacht.
  6. Jungbrunnen-Pflege: KI-Helfer prüfen regelmäßig, ob Links noch funktionieren oder Infos veraltet sind.

Wie funktioniert das technisch? (Einfach erklärt)

  • Dateien wie am Computer (Docs-as-Code): Das Wiki besteht aus einfachen Textdateien, die mit Programmen wie Obsidian, Quartz oder MkDocs in schicke Webseiten verwandelt werden. Diese Seite nutzt mdBook (Vergleich: Doku-Generatoren im Vergleich).
  • Universal-Stecker für KI (Model Context Protocol / MCP): Wie ein universelles USB-Kabel, über das die KI sicher auf Dateien, Notizen und das Internet zugreifen kann.
  • Schlaue Bedeutungssuche (Vektordatenbank & RAG): Die KI sucht nicht nur nach genauen Wörtern, sondern versteht die Bedeutung (z. B. findet sie „Hund“, wenn du nach „Haustier mit vier Pfoten“ suchst).

Das Roboter-Team (Multi-Agenten-Redaktion)

Für größere Artikel arbeitet nicht nur eine KI, sondern ein ganzes Team aus spezialisierten Roboter-Helfern zusammen – wie in einer echten Zeitungsredaktion:

  • Der Forscher: Durchstöbert Unterlagen und das Internet nach echten Fakten und packt alles in eine Info-Mappe.
  • Der Architekt: Erstellt den Bauplan des Textes – welche Überschriften gibt es, worum geht es in jedem Absatz?
  • Der Schreiberling: Verfasst anhand des Bauplans den eigentlichen Fließtext.
  • Der Lektor: Prüft, ob der Text spannend klingt, leicht verständlich ist und keine doppelten Sätze enthält.
  • Der Detektiv & Faktenchecker: Vergleicht jedes Wort mit der Info-Mappe, damit keine erfundenen Märchen im Text landen.
  • Der Verlinker: Setzt passende Links zu anderen Artikeln und vergibt Schlagwörter.
  • Der Chef vom Dienst: Behält den Überblick, verteilt die Aufgaben und sagt „Weiter!“ oder „Bitte nochmal überarbeiten!“.

Der Ablauf: Briefing → Recherche → Bauplan → Text schreiben → gemeinsame Kontrolle durch Faktenchecker und Lektor (bei Fehlern geht es zwei bis drei Runden zurück zum Schreiberling) → und zum Schluss die menschliche Freigabe (siehe Neue Artikel aus Rohfassungen erstellen).

Das Buch, das sich selbst aktualisiert (Ereignisgesteuerte Pflege)

Oft vergisst man, eine Anleitung neu zu schreiben, wenn sich etwas geändert hat. Hier merkt der Computer die Veränderung von allein:

  1. Klingelzeichen: Das System meldet: „Achtung, es gibt eine wichtige Neuerung!“
  2. Wichtigkeits-Check: Die KI prüft, ob das für eine Wiki-Seite überhaupt wichtig ist (Kleinkram wird ignoriert).
  3. Alte Seite finden: Die KI schaut nach, wo die veraltete Erklärung steht.
  4. Gezieltes Ausbessern: Die KI tauscht nur den veralteten Satz oder das Schaubild aus, statt den ganzen Artikel wegzuwerfen.
  5. Vorschlag an den Menschen: Die KI zeigt genau, was sich ändern würde (rot = alt, grün = neu).
  6. Freigabe per Klick: Ein Mensch bestätigt – und das Lexikon ist wieder brandaktuell.

Der Vorteil: Das Wissen veraltet nicht, mehrere kleine Änderungen werden gesammelt in einem sauberen Durchgang erledigt, und niemand muss veraltete Seiten mühsam von Hand suchen.

Mehr zum technischen Hintergrund

Wie dieses Repository aufgebaut ist und wie daraus die Website wird, steht im Überblick und in der Architektur.

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